JESUS CHRISTUS SAGT ...  ICH BIN DAS LICHT der WELT. Wer mir nachfolgt,

der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben !

Frage 11

Ist das alte Testament nicht mehr gültig?

 

Das alte und neue Testament sind im Wesen EIN BUCH und beide Teile sind wichtig für die Glaubigen in Jesus Christus. Die ganze Bibel spricht von Jesus Christus. Nicht erst der letzte Teil (das neue Testament) befassen sich mit ihm.

 

Bitte lies folgende Abschnitte, bevor ich weitermache. Sie handeln von zwei Jüngern, die sich nach Jesu Tod auf Wanderschaft befinden, ohne zu wissen, dass er an diesem Tag auferstanden ist. Bitte lese, was Ihnen geschah.

 

Zwei enttäuschte Jünger auf dem Weg nach Emmaus

 

"Und siehe , zwei von ihnen gingen an selbigem Tage nach einem Dorfe , mit Namen Emmaus , sechzig Stadien von Jerusalem entfernt. Und sie unterhielten sich miteinander über alles dieses , was sich zugetragen hatte . Und es geschah , indem sie sich unterhielten und miteinander überlegten , daß Jesus selbst nahte und mit ihnen ging ; aber ihre Augen wurden gehalten , damit sie ihn nicht erkennten .

 

Er sprach aber zu ihnen : Was sind das für Reden , die ihr wandelnd miteinander wechselt , und seid niedergeschlagen ? Einer aber , mit Namen Kleopas , antwortete und sprach zu ihm : Bist du der einzige , der in Jerusalem weilt und nicht weiß , was in ihr geschehen ist in diesen Tagen ? Und er sprach zu ihnen : Was denn ?

 

Sie aber sprachen zu ihm : Das von Jesus , dem Nazaräer , der ein Prophet war , mächtig im Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volke ; und wie ihn die Hohenpriester und unsere Obersten überlieferten , um zum Tode verurteilt zu werden , und ihn kreuzigten . Wir aber hofften , daß er der sei , der Israel erlösen solle . Doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag , seitdem dies geschehen ist . Aber auch etliche Weiber von uns haben uns außer uns gebracht , die am frühen Morgen bei der Gruft gewesen sind , und , als sie seinen Leib nicht fanden , kamen und sagten , daß sie auch ein Gesicht von Engeln gesehen hätten, welche sagen , daß er lebe . Und etliche von denen , die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so , wie auch die Weiber gesagt hatten ; ihn aber sahen sie nicht .

 

Und er sprach zu ihnen : O ihr Unverständigen und trägen Herzens , zu glauben an alles , was die Propheten geredet haben ! Mußte nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit eingehen ? Und von Moses und von allen Propheten anfangend , erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf .   (Lukas 24,13-27)

 

Wir haben die letzten Sätze markiert, weil es ganz klar das ausspricht, was wir im obigen Text versucht haben zu erklären. Die Bücher Mose und die Propheten sprechen in vielen Wegen von ihm. Denk allein an die Geschichte, in der Abraham seinen Sohn Isaak opfern soll, der letztendlich doch nicht getötet wurde, weil Gott selbst ein „Opferlamm“ bereitgestellt hat. Siehst du, wer Gottes Lamm für Dich ist? Jesus!

 

In diesem Beispiel, sowie auf viele andere Arten handelt das alte Testament (dass bereits vor Jesu Geburt existierte) im Voraus von ihm. Auch das neue Testament handelt dann davon wer und wie Er während seiner Zeit auf der Erde war und ebenfalls, wie seine zukünftige Wiederkunft sein wird und wie wir unser Leben heute in Erwartung auf dieses Ereignis führen sollten.

 

Die Bezeichnung „altes Testament“ heißt nicht, dass dieser Teil der Bibel seine Aussagekraft verloren hat oder das er weniger verlässlich oder wertvoll wäre. Das Wort „Testament“ sollte als eine Art Abkommen oder Vertrag zwischen Gott und den Menschen gesehen werden. Das alte Testament beschreibt das Abkommen zwischen Gott, Moses und Israel. Darüber, dass sie ihm folgen und die Gesetze befolgen, die Gott Moses auf dem Berg gab. Diese sind das alte Abkommen, bzw. das alte Testament.

 

Die Menschen in Israel haben Ihr Versprechen Gott zu folgen und seine Gesetze zu halten leider nicht gehalten. Beides war auch in Ihrem Interesse, allerdings haben Sie es immer und immer wieder nicht geschafft die Anforderungen zu erfüllen. Ganz einfach aus dem Grund, das wir Menschen „Sünder“ sind.

 

Vielleicht denkst Du jetzt, ich hätte in diesem Zusammenhang statt „Menschen“ nur die „Israeliten“ als sündig bezeichnen sollen. Aber gerade aus der Bibel lernen wird, dass wir alle „sündigen“ und so die Herrlichkeit Gottes verpassen. Selbst die Leute vom Rif hätten sich nicht besser benommen, als die Israeliten. Alle Menschen seit Adam und Eva sündigen und versäumen dadurch die Herrlichkeit Gottes. In anderen Worten: das alte Abkommen (altes Testament) führt zum Tod, denn der Lohn für die Sünde ist der Tod. Also „funktioniert“ das alte Abkommen wegen unserer Sünden nicht. Die Bibel sagt: „Der Solt der Sünde, ist der Tod“. (Römer 3,23)

 

Wir sollten Gott dafür danken, dass er einen früheren Vertrag mit Abraham abgeschlossen hat durch Glauben. Wir haben dies bereits in einem der Bibel-Texte gelesen. Und zwar in dem Brief des Apostel Paulus an die Galatter (im der heutigen Türkei):

 

Glaube oder Einhalten der Gesetze

 

"O unverständige Galater! wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus, als unter euch gekreuzigt, vor Augen gemalt wurde? Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aus (O. auf dem Grundsatz der (des); so auch nachher) Gesetzeswerken empfangen, oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geiste angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleische vollenden? Habt ihr so vieles vergeblich gelitten? wenn es ja auch vergeblich ist. Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, ist es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?

 

Gleichwie Abraham Gott glaubte, und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde. Erkennet denn: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne. Die Schrift aber, voraussehend, daß Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen würde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft zuvor: "In dir werden gesegnet werden alle Nationen". Also werden die, welche aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet.

 

Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluche; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!" Daß aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben". Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben".

 

Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!"); auf daß der Segen Abrahams in Christo Jesu zu den Nationen käme, auf daß wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben."

 

Das Gesetz und das Versprechen

 

"Brüder! ich rede nach Menschenweise; selbst eines Menschen Bund, der bestätigt ist, hebt niemand auf oder verordnet etwas hinzu. Dem Abraham aber waren die Verheißungen zugesagt und seinem Samen. Er sagt nicht: "und den Samen", als von vielen, sondern als von einem: "und deinem Samen", welcher Christus ist. Dieses aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben. Denn wenn die Erbschaft aus Gesetz ist, so nicht mehr aus Verheißung: dem Abraham aber hat Gott sie durch Verheißung geschenkt.

 

Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt (bis der Same käme, dem die Verheißung gemacht war), angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers. Ein (W. der) Mittler aber ist nicht Mittler von einem; Gott aber ist einer. Ist denn das Gesetz wider die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig zu machen vermöchte, dann wäre wirklich die Gerechtigkeit aus Gesetz.Die Schrift aber hat alles unter die Sünde eingeschlossen, auf daß die Verheißung aus Glauben an Jesum Christum denen gegeben würde, die da glauben.

 

Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum hin, auf daß wir aus Glauben gerechtfertigt würden. Da aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;.

 

Söhne Gottes

 

"... denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christum Jesum. (W. in Christo Jesu) 27 Denn so viele euer auf Christum getauft worden sind, ihr habt Christum angezogen. 28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; (W. Männliches und Weibliches) denn ihr alle seid einer in Christo Jesu. 29 Wenn ihr aber Christi seid, so seid ihr denn Abrahams Same und nach Verheißung Erben."

 

Im ersten Buch der Bibel (Genesis), das uns von Abraham berichtet, sehen wir das andere Abkommen bereits in Einsatz. Denn bei dieser Vereinbarung verläßt sich Abraham auf Gott, der ihm versprach einen Erben und eine Vielzahl von Erben zu schenken, obwohl er bereits sehr alt und zudem noch kinderlos war. Dies war im Einsatz, bevor Gott sein Gesetz Mose gab.

 

Dieses Versprechen sollte unseren Glauben an Gott aufwühlen. Der Erfüllung von Gottes Versprechen ist Jesus Christus, der den Platz von Abrahams Sohn Isaak einnahm und als Ablöse zwischen Gott und den Menschen dient, weil er sich schuldlos für unsere Sünden hat kreuzigen lassen. Er ist das Lamm Gottes, dass die Sünde der Welt auf sich nimmt..

 

Mit Jesus Christus haben wir einen neuen Vertrag mit Gott, der uns durch den Glauben das Leben bringt. Durch ihn haben wir das Versprechen auf ewiges Leben, dass wir im Paradies verloren haben. Dieses Versprechen war bereits vor Gründung der Erde in Gottes Herz und Gedanken. Das Gesetzt Moses widerspricht dem nicht, das Gesetzt ist dem ebenso nicht untergeordnet, aber durch das Gesetzt wird noch deutlicher ersichtlich, wie unfähig (sündig) wir sind, uns an Gottes Vorgaben zu halten.

 

Bitte lese nachfolgend, was Jesus über seinen Tot gesagt hat:

 

"Wahrlich , wahrlich , ich sage euch : Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt ,

bleibt es allein ; wenn es aber stirbt , bringt es viel Frucht ."

  (Johannes 12:24-26 )

 

Da ich nicht denke, dass Du oder ich es von uns aus schaffen würden, uns an Gottes Vorgaben (das alte Abkommen) zu halten, wäre es da nicht besser, wir würden aufhören, uns auf uns selbst zu verlassen. Sondern unser eigenen Ich sozusagen „sterben“ lassen, um uns ganz auf Jesus zu verlassen, der mit seinem Tod unsere „Unfähigkeit“ ja bereits bezahlt hat. Wenn wir unser altes, unfähiges Ich hinter uns lassen, können wir schon Heute mit Jesus ein ganz NEUES Leben beginnen.

 

Wenn wir verstehen, dass die komplette Bibel Gottes Buch ist, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als seine Worte darin auch ernst zu nehmen und darin zu lesen, so oft wir können.

 

Wir möchten das Ganze mit zwei Zitaten zusammenfassen. Ein Zitat des Apostel Paulus aus seinem Brief an die Gläubigen in Rom (beide Juden und Heiden).

 

„Denn alles , was zuvor geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben ,

auf daß wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.“

  (Römer 15:4)

 

...und das Andere des Apostel Petrus, der Folgendes an die Gläubigen schrieb:

 

"... damit ihr gedenket der von den heiligen Propheten zuvor gesprochenen Worte

und des Gebotes des Herrn und Heilandes durch eure Apostel“

 (2 Peter 3:2)

 

Bitte beachte, dass beide Apostel Briefe geschrieben haben, die ein Teil vom neue Testament sind. Und wir erkennen, dass Beide Aposteln uns zeigen möchten, dass wir auf jeden Fall darauf achten sollten, was in das erste Teil von der Bibel, das alte Testament geschrieben wurde.

 

Die gesamte Bibel redet von Gottes Liebe zur Welt, weswegen er seinen Sohn zu uns gesandt hat. Sie redet davon, wie Gott – durch alle Zeitalter hindurch – uns Schritt für Schritt darauf vorbereitet hat, dass sein Sohn kommt und wie er schlussendlich alles im Himmel und auf der Erde unter die Herrschaft Jesu bringen wird.

 

 

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